Was machen die Bienen, Herr Albiez?

„…wie ich gesagt habe, die „gedeckelte Brut – ohne Rauch!“ Das ist das Frühjahr, der 31.3.18: Die „Stadtbienen Ettlingen.“ Dies ergibt Lindenhonig, der dann an die Gäste Ettlingens aus aller Welt verteilt wird. Diese Bienen sind schon geschlüpft. Das war die erste Brut, hier sieht man es, da ist ein Loch auf der Fläche. Ja, diese Bienen, die so weiß sind, sind Jungbienen, gerade frisch geschlüpft. Die können noch nicht fliegen. Ihr Chitinpanzer muß erst noch aushärten, die sind noch ganz weich. Sie haben ein Exoskelett, da hängen die Muskeln dran, der Panzer muß erst hart werden, damit sie die Muskeln ansetzen können. Die Entwicklung vom Ei bis zur Schlupfreife dauert ca. drei Wochen. Man sieht es an den Bienen nebenan, die dort an der Wabe hängende Drohnenbrut, die sind in den nächsten drei Wochen soweit, dann schlüpfen die. Die Vier Völker sind allesamt Altvölker, die in den letzten Jahren schon Wirtschaftsvölker waren. Alle vier habe ich erfolgreich gegen Milben behandelt. Die Milben sind leicht oval, wie eine Zecke sehen sie aus. Ziel ist es, die Milbenanzahl beim Start der Brut Anfang märz möglichst gering zu halten. Man muß bedenken, eine Milbe Anfang März sind 50 Milben im August. Und 50 mal 50 Milben sind 2.500 Milben – und dann ist das Volk schon an der Schwelle des Todes…..“

 

Behind The Scene:

PROJEKT: Wochenmarkt Ettlingen/THEMA: Vielfalt und Frische/BEITRAG: Die Ettlinger Stadtbienen/LOCATION: Ettlingen, Kernstadt, auf dem Dach eines am Markt  angrenzenden Hauses/ACTION: Besichtigung der vier Bienenvölker; Aktueller Sachstand/DATE: 31.3.18/TIME: zwischen 11.00 Uhr und 12.00

 

 

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